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Die Geschichte(n) der Reeperbahn

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins …

Viel besungen, legendär, einmalig – die sündige Meile zwischen Stadion und Davidwache ist ein Wahrzeichen Hamburgs und zieht jede Nacht aufs Neue Menschen verschiedenster Couleur in ihren Bann. Du kannst im ehemaligen Sperrbezirk Musicals in erleben, nostalgisch auf den Spuren von Jimi Hendrix wandeln oder der sehr lebendigen Olivia Jones über den Weg laufen. Um alles zu verkraften, darf ein Korn nicht fehlen. Aber wie wurde die Reeperbahn zu dem wofür wir sie so lieben?

Geschichte(n) vom Kiez

Die hanseatische Noblesse ist sprichwörtlich, ebenso wie der raue, verführerische und manchmal schrille Ton auf St. Pauli, dem kunterbunten Skandalbezirk mit seinen vielen verschiedenen Facetten von Hafenstraße und Schanzenviertel über die Tanzenden Türme bis zur ältesten Tätowierstube Deutschlands, den vielen Musical-Theatern, Kneipen und verruchten Etablissements auf der Reeperbahn.

Vom Kloster zum Sperrbezirk

Im Kiez treffen kuriose Gegensätze aufeinander und finden zusammen. Die ersten Siedlerinnen waren Nonnen. Das Zisterzienserinnen-Kloster, im 13. Jahrhundert gegründet, bestand fast 50 Jahre.

Im 17. Jahrhundert etablierte sich der Amüsierbetrieb rund um den Spielbudenplatz. Dazwischen lagen ein Besiedlungsverbot, ein Pesthof mit „Tollkisten“ und die Ansiedlung schmuddliger Gewerbe wie der Gerber und später der platzsuchenden Reepschläger. Die Seilmacher gaben der Straße ihren Namen. Der Hamburger Hafen tat sein Übriges. Die Stadt wurde der leichten Mädchen nicht Herr, so kamen sie in die Vorstadt. Über 20 Freudenhäuser gab es um 1900. In der Herbertstraße wird es offiziell: konzessionierter Bordellbetrieb.

In den Goldenen Zwanziger Jahren boomt das Geschäft. Gin und Wermut fließen. Unter den Nazis wird es stiller, doch die Hamburger bauen ihre liebste Meile immer wieder auf und nach dem Krieg ist sie wieder da: Die Reeperbahn mit ihren schönen Mädchen und Kiezgrößen.

Beat auf St. Pauli

In den Sechzigern zog die Jugend auf die Piste. Die Kneipen wurden politischer, doch auch Musik und Kiezkultur blühten auf. Während die Beatles im Frühling 1962 im Star-Club spielten und jeden Abend bis zu sieben Bands auftraten, gaben sich andere im Lehmitz mit Korn und Brause die Kante oder tranken im Goldenen Handschuh bis in den Morgen hinein.

An den Star-Club erinnert nur noch ein Gedenkstein im Hof. Und auch das Galerie-Café Adler, in dem in den Siebziger Jahren Unterwelt auf Kunst und Kommune traf, Uschi Obermaier neben Kiezgrößen trank, Rockstars wie Bob Geldof das Glas erhoben und sogar Hamburgs Bürgermeister Hans-Ulrich Klose gesichtet wurde, ist Geschichte. Doch die Legende lebt, und immer wieder entstehen neue Hotspots, die einen faszinieren und begeistern. Oft besungen wurde der Kiez. Altrocker Udo Lindenberg widmete der „geilen Meile“ gleich zwei Songs. Im Sperrbezirk ist der Mann mit dem Schlapphut in der Panik City im Klubhaus St. Pauli präsent.

Hamburg zieht an

Vieles ist längst Geschichte, doch die Gegend bringt immer noch unterschiedlichste Menschen zusammen. Gelegenheitsnachtschwärmer, erfahrene Partygänger, Künstler und Originale treffen aufeinander, erheben das Glas und trinken auf die Straße und ihr Umfeld. Störtebeker oder Dandy, wenn morgens die Sonne aufgeht, helfen nur noch Schlaf oder ganz starker Kaffee.

 

Photo by Michael Kucharski on Unsplash

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